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Cyberkriminalität

Stellenwert der IT-Sicherheit steigt in Unternehmen

13.03.2024 96 Prozent der Sicherheitsexpertinnen und -Experten in Deutschland sehen eine wachsende Bedrohungslage, mehr als in den Vorjahren. Vier Prozent sprechen von einer gleichbleibenden Bedrohungslage, eine Entspannung können die Befragten nicht erkennen.

 (Bild: Midjourney/Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/Sebastian Halm
Auf diese Bedrohungslage reagieren die Unternehmen und räumen der IT-Sicherheit einen höheren Stellenwert ein als im Vorjahr, beispielsweise mit einem Notfallplan. Nur noch 3,4 Prozent der Befragten geben an, dass sie keinen Notfallplan für den Fall eines IT-Sicherheitsvorfalls festgelegt haben oder dass zumindest ein solcher in Planung sei. Im letzten Jahr waren noch 5,8 Prozent für den Fall der Fälle unvorbereitet.

Auch der Stellenwert der Vorsorge steigt: Die meisten Unternehmen (53,1 Prozent) schulen inzwischen ihre Mitarbeitenden regelmäßig. 15,1 Prozent bieten unregelmäßig Schulungen an und 5 Prozent haben entsprechende Weiterbildungen geplant. Insgesamt gaben die Unternehmen im letzten Jahr für IT-Sicherheit auch mehr Geld aus: 34,6 Prozent haben ihre Ausgaben moderat erhöht, 5,6 Prozent sogar stark. Nur rund ein Drittel (32,9 Prozent) haben die IT-Sicherheitsausgaben nicht erhöht oder gar gesenkt (1,1 Prozent). Das zeigt die eco IT-Sicherheitsumfrage 2024 zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , die der eco Verband vorgelegt hat und für die 226 SicherheitsexpertInnen befragt wurden.

Bedrohungslage wird unterschätzt

Bei all diesem Engagement der Unternehmen ist die deutsche Wirtschaft IT-sicherheitstechnisch immer noch unzureichend aufgestellt. Zu diesem Ergebnis kommen, wie bereits in den Vorjahren, erneut die meisten ExpertInnen (76 Prozent). Die IT-Sicherheit im eigenen Unternehmen schätzen die ExpertInnen hingegen eher optimistisch ein: 54 Prozent der Befragten sagen, das eigene Unternehmen sei sehr gut oder gut abgesichert, 31 Prozent bezeichnen sich als ausreichend abgesichert. Dennoch hatte jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) im letzten Jahr mindestens einen IT-Sicherheitsvorfall mit zum Teil erheblichen Schäden (4 Prozent).
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