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ITK-Branche erwartet 2016 steigende Umsätze

21.01.2016 Die Digitalwirtschaft ist optimistisch. Drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) erwarten für das erste Halbjahr steigende Umsätze verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Nur acht Prozent rechnen mit rückläufigen Geschäften. Das zeigt der Bitkom-Index zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser , der gegenüber dem Sommer leicht auf 66 Punkte gestiegen ist.

Die Stimmung in der Branche ist  gut. (Bild: WikiImages/Pixabay)
Bild: WikiImages/Pixabay
Die Stimmung in der Branche ist gut.
Jeweils acht von zehn Softwareanbietern (81 Prozent) und IT-Dienstleistern (80 Prozent) erwarten in den kommenden sechs Monaten steigende Umsätze, nur 5 bzw. 4 Prozent rechnen mit einem Rückgang. Bei den Herstellern von Kommunikationstechnik gehen nur sechs von zehn (63 Prozent) Unternehmen von einem Plus aus, jedes fünfte (22 Prozent) befürchtet dagegen rückläufige Geschäfte. Am skeptischsten sind die Anbieter von IT-Hardware: Von ihnen glaubt nur jeder zweite (51 Prozent) an einen Umsatzanstieg, 14 Prozent erwarten einen Rückgang.

Einem guten Jahr 2016 geht ein gutes 2015 voraus

Die insgesamt guten Geschäftserwartungen sind auch Folge des für meist günstig verlaufenen zweiten Halbjahres 2015. Drei Viertel der Unternehmen (73 Prozent) steigerten von Juli bis Dezember ihre Umsätze. Nur 13 Prozent berichten von einem Rückgang. Auch in diesem Zeitraum liefen die Geschäfte für IT-Dienstleister und Softwareanbieter am besten, jeweils 80 Prozent der Unternehmen steigerten ihre Umsätze. Bei den Anbietern von Kommunikationstechnik (56 Prozent) und Hardware-Herstellern (51 Prozent) liegt der Anteil deutlich darunter.

Für das Gesamtjahr 2016 erwarten 81 Prozent aller IT- und Telekommunikationsunternehmen ein Umsatzplus, gerade einmal 5 Prozent gehen von einem Minus aus. Diese positiven Erwartungen dürften erneut auf den Arbeitsmarkt auswirken. Sechs von zehn Unternehmen (62 Prozent) planen, im laufenden Jahr zusätzliche Stellen zu schaffen, nur 8 Prozent gehen von einem Personalabbau aus. Zum Jahreswechsel gab es in der ITK-Branche erstmals mehr als eine Million Beschäftige.

Dabei wird es für die Unternehmen immer schwieriger, geeignete Bewerber zu finden. 61 Prozent aller Unternehmen geben an, dass die Fachkräftesituation ihre Geschäfte behindert, vor einem Jahr betrug der Anteil noch 52 Prozent. Damit bleibt der Mangel an IT-Experten mit Abstand das größte Hemmnis, deutlich vor Themen wie den politischen Rahmenbedingungen (33 Prozent) oder der Exportnachfrage (3 Prozent).
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