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Bitkom kritisiert Pläne zur Fusionskontrolle als gründerfeindlich

28.01.2016 Der Bitkom macht sich Sorgen um die deutsche Start-up-Szene. Der Verband befürchtet, dass Firmenverkäufe durch die geplante Verschärfung der Fusionskontrolle erschwert werden. Die würde Investoren abschrecken, für die ein Exit durch Verkauf ein wichtiges Monetarisierungsinstrument ist.

 (Bild: StartupStockPhotos / pixabay.com)
Bild: StartupStockPhotos / Pixabay
Nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser könnte es für Gründer und Investoren in Deutschland künftig schwieriger werden, ihr Start-up zu verkaufen. Im Jahreswirtschaftsbericht kündigt die Bundesregierung an, die Fusionskontrolle auszuweiten. Dazu sollen die Wettbewerbsbehörden auch abhängig vom Kaufpreis tätig werden, nicht erst ab bestimmten Umsatzgrenzen.

"Wir bedauern, dass die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht eine Ausweitung der Fusionskontrolle ankündigt, die das erklärte Ziel hat, Übernahmen von Start-ups schärfer zu kontrollieren. Ein Verkauf muss für Gründer und Investoren ein Weg sein, der nicht künstlich erschwert werden darf", sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp ‘Niklas Veltkamp’ in Expertenprofilen nachschlagen . "Zusätzliche Bürokratie verunsichert Investoren, verzögert und gefährdet Exits und schwächt den Start-up-Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb."

Nach Ansicht des Bitkom führt alleine die Ankündigung einer solchen schärferen Kontrolle zur Verunsicherung von nationalen und internationalen Investoren. Für Gründer in Deutschland wird es dadurch schwerer, an das notwendige Kapital für ihr Start-up und für eine rasche internationale Expansion zu gelangen.
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