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Digitalisierung

Studie zeigt: Der Mittelstand ist unerschlossenes Betätigungsfeld für Agenturen

03.04.2025 Eine Umfrage belegt einen von iBusiness wiederholt festgestellten Trend: In den KMU schlummert enormes Kunden-Potenzial für Agenturen. Die Hälfte der Befragten hat nicht mal eine Webseite.

 (Bild: Sebastian Halm/Gemini (KI))
Bild: Sebastian Halm/Gemini (KI)
Die Zukunft der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland ist digital. Laut einer Umfrage von YouGov zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser im Auftrag des Cloud- und Hosting-Anbieters IONOS sind 84 Prozent der Befragten überzeugt: Die Digitalisierung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft jedoch eine Lücke: Nur 52 Prozent der befragten Firmen haben bisher eine Website. Die größten Herausforderungen bei der Digitalisierung: Kosten, Bürokratie und Sicherheitsbedenken.

Für die Studie befragte YouGov im Januar 2025 bereits zum fünften Mal rund 1.000 Entscheider aus Unternehmen in Deutschland mit bis zu 250 Mitarbeitenden zum Digitalisierungsgrad ihrer Unternehmen.

Herausforderungen durch Kosten und Bürokratie

Themen wie die angespannte Wirtschaftslage und die Diskussion über den Bürokratie-Abbau für Unternehmen beschäftigen auch kleine und mittelgroße Firmen. Der Kostenfaktor bleibt für mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) das größte Hindernis bei der Digitalisierung. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 52 Prozent halten die Bürokratie für einen Bremsklotz, Sicherheits- und Datenschutzbedenken belasten 49 Prozent der Befragten.

Digitalisierung hilft bei Kundengewinnung

Trotz der Herausforderungen sieht die Mehrheit der befragten Firmen auch große Vorteile in einem eigenen Internetauftritt. 81 Prozent sind der Meinung, dass eine starke Online-Präsenz ihre Sichtbarkeit erhöht, 78 Prozent sehen die Digitalisierung als hilfreich für die Neukundengewinnung an. Ein modernes Firmenimage ist für 75 Prozent wichtig, während je 74 Prozent einen positiven Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und die Umsatzsteigerung erkennen.

Investitionsbereitschaft da, Budgets auch

Die Bereitschaft, in die digitale Transformation zu investieren, ist groß. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) möchte die Online-Zusammenarbeit mit Partnern und innerhalb ihrer Unternehmen ausbauen. 42 Prozent planen, ihre Sichtbarkeit im Internet weiter zu erhöhen. Jeweils 25 Prozent der KMU haben Budgets für die eigene Website und für Social Media eingeplant. Auch Künstliche Intelligenz gewinnt an Bedeutung: 25 Prozent der KMU wollen in diesem Jahr gezielt in die neue Technologie investieren. Das sind 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und zeigt, dass KI im Arbeitsalltag von immer mehr Unternehmen ankommt.
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