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Logistik: Staus im Seehandel gefährden Weihnachtsgeschäft
25.08.2021 Bereits in den vergangenen Monaten führten pandemiebedingte Schließungen chinesischer Häfen zu Einschränkungen im internationalen Frachtverkehr. Experten warnten schon im Juni davor, dass sich dies negativ auf das Weihnachtsgeschäft auswirken könne. Diese Prognosen scheinen sich nun zu bewahrheiten.


So teilt das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW Kiel)


Insbesondere die Mega-Häfen Ningbo und Shanghai verließen in den vergangenen vier Wochen deutlich weniger Schiffe als in den vier Wochen davor. Laut Refinitiv




"Der Seehandel kommt nicht zur Ruhe. Zeigten sich in den letzten Wochen zarte Anzeichen einer Entspannung, verschärft die Terminalschließung in Ningbo die Engpässe im Containerverkehr nun wieder", berichtet Vincent Stamer

"Die Tatsache, dass sich Schiffe weiterhin verspäten und nun auch Ausbrüche von COVID-Varianten in wichtigen chinesischen Produktionszentren zunehmen, könnte weitreichende Konsequenzen für den Black Friday und die Weihnachtseinkaufszeit haben", glaubt auch Josh Brazil

Mehrere Reedereien wie Maersk





Die Lieferengpässe haben in den vergangenen Monaten auch zu einem massiven Anstieg der Frachtpreise im internationalen Warenverkehr geführt. Laut Tagesschau.de

