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Millionen-Investment: LetsBuyIt.com kommt zurück

12.04.2007 - Wenn das mal keine Vorboten der Bubble 2.0 sind: Britische Wagniskapitalgeber pumpen jetzt einen Millionenbetrag in das Comeback von Letsbuyit.com. An dem schon zu New-Economy-Zeit nie wirklich funktionierenden Coshopping-Geschäftsmodell war erst kürzlich ein deutsches Social-Commerce-Startup gescheitert.

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Daniel Treplin
Von: Daniel Treplin ,  HighText Verlag ,  Verbindungen
Am: 12.04.2007

Das kann doch nicht funktionieren!

Ich verstehe ja prinzipiell nicht, wie das CoShopping-Konzept funktionieren soll. Schon die Grundidee scheint mir zweifelhaft. Um seinen Kunden einen wirklichen Preisvorteil bieten zu können und gleichzeitig selbst noch etwas zu verdienen, muss eine CoShopping-Plattform so viele Vorbestellungen generieren, dass ihre Einkaufspreise deutlich unter denen des Wettbewerbs liegen. Doch im Wettbewerb sind ja nicht nur irgendwelche Krauter, die mal das eine oder andere Produkt verkaufen. Sondern Drehstarke Plattformen mit Gewicht im Einkauf wie Amazon, Quelle, Otto, etc. Und da erhält der Kunde seine Bestellung sofort, und nicht vielleicht, wenn sich denn genügend andere finden, irgendwann, zu einem möglicherweise auch noch ungewissen Preis.

Es scheint mir daher prinzipiell unwahrscheinlich, dass es dem CoShopping-Anbieter zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen gelingt, jeweils so viele Kunden für eine Vorbestellung zu gewinnen, dass er tatsächlich signifikant günstigere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber erhält. Als Alternative bleibt nur noch das verramschen von Restposten (das geht aber auf Ebay billiger) oder ein Produktsortiment a la Tchibo. Und bei den Kaffeeröstern stand es zuletzt mit der Marge des Sammelsurium-Sortiments auch nicht zu besten, trotz guter Umsätze.
Daniel Treplin
Von: Daniel Treplin ,  HighText Verlag ,  Verbindungen
Am: 12.04.2007

Das kann doch nicht funktionieren!

Ich verstehe ja prinzipiell nicht, wie das Powershopping-Konzept funktionieren soll. Schon die Grundidee scheint mir zweifelhaft. Um seinen Kunden einen wirklichen Preisvorteil bieten zu können und gleichzeitig selbst noch etwas zu verdienen, muss eine Powerselling-Plattform so viele Vorbestellungen generieren, dass seine Einkaufspreise deutlich unter denen des Wettbewerbs liegen. Doch im Wettbewerb sind ja nicht nur irgendwelche Krauter, die mal das eine oder andere Produkt verkaufen. Sondern Drehstarke Plattformen mit Gewicht im Einkauf wie Amazon, Quelle, Otto, etc. Und da erhält derKunde seine Bestellung sofort, und nicht vielleicht, wenn sich denn genügend andere finden, irgendwann, zu einem möglichweise auch noch ungewissen Preis.

Es scheint mir daher prinzipiell unwahrscheinlich, dass es dem Powerseller zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen gelingt, jeweils so viele Kunden für eine Vorbestellung zu gewinnen, dass er tatsächlich singnifikant günstigere Einkaufskonditionen als die großen Wettbewerber zu erhält. Als alternative bleibt nur noch das verramschen von Restposten (das geht aber auf Ebay billiger) oder ein Produktsortiment a la Tchibo. Und bei den Kaffeeröstern stand es zuletzt mit der Marge des Sammelsurium-Sortiments auch nicht zu besten, trotz guter Umsätze.
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