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Heuchlerischer Mist

04.08.2021 Ich bin sonst keine Freundin davon, die Frauen-Power-Trommel zu rühren. Aber die aktuellen Gehaltsstatistiken könnten mich bekehren.

Christina Rose
Der Gender Pay Gap lag laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2020 zwischen sechs (Ostdeutschland) und 20 Prozent (Westdeutschland). 71 Prozent des Verdienstunterschieds zwischen Männern und Frauen seien strukturbedingt erklärbar - also unter anderem darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger in Branchen und Berufen arbeiten, in denen schlechter bezahlt wird und sie seltener Führungspositionen erreichen. Auch arbeiten sie häufiger als Männer in Teilzeit und in Minijobs und verdienen deshalb im Durchschnitt pro Stunde weniger.

Das Marketing liegt damit am oberen Ende der unrühmlichen Skala. Und auch das Argument des strukturbedingten Lohngefälles greift hier allenfalls bedingt. Mag sein, dass mehr Frauen als Männer im Marketing Teilzeitjobs haben. Das Argument der schlechter bezahlenden Branchen und Berufe zieht hier nicht. Und trotzdem 20 Prozent Gefälle? WTF? Sorry, aber was soll das?

Ich schätze die Arbeit mit männlichen Kollegen ebenso wie mit weiblichen Kolleginnen. Und kann doch wohl erwarten, gleichen Lohn bei gleicher Arbeit und Befähigung zu bekommen. Dass ausgerechnet das auf Hochglanz-Image bedachte Marketing hier ein ganz mieses Bild abgibt, ärgert mich wahnsinnig. Mögen die Betreffenden bei der Personalsuche und den Imagewerten die Konsequenzen zu spüren bekommen.
Thema:

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 (Bild: obs/Presse- und Informationszentrum Marine)
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Kommentar von Christina Rose

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Christina Rose (Timo Bierbaum)
Bild: Timo Bierbaum
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