Expert Talk: "Anker oder Segel setzen? Stürmische Zeiten brauchen klaren Kurs" Video-Podcast ansehen
Die Welt befindet sich im Krisenmodus - und mit ihr viele Unternehmen. Motto: Bloß keinen Fehler machen. Klein machen. Irgendwie durchkommen. Dabei ist gerade in schwierigen Lagen aktives Handeln statt Schockstarre erforderlich, hat Stephan Probst, Geschäftsführer der Medienagentur Drive, gelernt. Im iBusiness Expert Talk erklärt er gemeinsam mit Strategist Denis Farber, was Segeln und Unternehmensführung gemein haben - und wie man ein Schiff durch schwere See steuert. Video-Podcast ansehen
Expert Talk: "Close the loop! Wie aus Produktdaten Product Experience wird" Video-Podcast ansehen
Product Experience statt simpler Beschreibungstexte: Wer mit Produktinformationen arbeitet und dabei Nutzer-Feedback und Channelsignale berücksichtigt, kann ein fortschrittliches Kundenerlebnis gestalten. Wie das genau funktioniert, erklärt Contentserv-Chef Michael Kugler im iBusiness Expert Talk. Video-Podcast ansehen
Social Media

Werbekunden setzen Twitter unter Druck

30.09.2022 Werbekunden wie Disney, Forbes, Dyson und Mazda fordern von Twitter härtere Maßnahmen gegen Darstellungen von Kindesmissbrauch. Erste Anzeigenkampagnen wurden bereits gestoppt.

 (Bild: Gerd Altmann / Pixabay)
Bild: Gerd Altmann / Pixabay
Die Social-Media-Plattform Twitter zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser hat Ärger mit ihren WerbekundInnen. Etliche Unternehmen kritisieren, dass der Kurznachrichtendienst nicht konsequent genug gegen die Verbreitung von Darstellungen vorgehe, die Kindesmissbrauch zeigen. Hunderte NutzerInnen sollen entsprechendes Material auf Twitter angeboten haben, ohne dass die Plattform einschritt. Erste Marken wie Dyson, Mazda und Forbes haben deshalb bereits Marketingkampagnen gestoppt oder gestrichen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser . Demnach kündigte auch Disney an, seine Marketingaktivitäten auf Twitter zu überprüfen.

Hintergrund ist ein Bericht einer amerikanisch-italienischen Organisation namens Ghost Data. Diese hatte angegeben, im September mehr als 500 Twitter-Konten identifiziert zu haben, die innerhalb von 20 Tagen offen Material zu sexuellem Kindesmissbrauch geteilt oder angefordert haben. Mehr als 70 Prozent dieser Profile habe Twitter in diesem Zeitraum nicht entfernt. Wie Spiegel Online zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser berichtet, konfrontierte Ghost Data offenbar Werbekunden damit, dass ihre Anzeigen neben solchen Inhalten auftauchten. Inzwischen wurden die 500 genannten Accounts jedoch stillgelegt. In einer E-Mail an Werbekunden erklärte Twitter am Mittwoch, man habe "entdeckt, dass Anzeigen innerhalb von Profilen liefen, die mit dem öffentlichen Verkauf oder der Aufforderung zum sexuellen Missbrauch von Kindern zu tun hatten" und kündigte Gegenmaßnahmen an.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: