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Social-Media-Strategie: Die drei größten Fehler der deutschen Marken
06.02.2014 Das Netzwerk Facebook wird für Kundenbedürfnisse wie Beratung und Service vor allem im Vergleich zu Foren und Blogs weit überschätzt. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie Potenzialanalyse Customer Centricity Management von Steria Mummert Consulting. Die deutschen Marken machen vor allem drei verhängnisvolle Fehler.
1. Marken setzen mit Facebook auf das falsche Pferd
Unternehmen bieten Beratungsleistungen allerdings überwiegend (87 Prozent) auf Facebook und nur zu einem sehr geringen Teil in Foren (9 Prozent) an. Die Firmen müssen also ihre Aktivitäten zur Kundenberatung von Facebook und Twitter hin zu Blogs und Foren verlagern.2. Überangebot an Service:
Ein ähnlich unausgewogenes Bild zeigt sich bei der Nutzung des Kundenservices und beim Beschwerdemanagement: Kunden nehmen Serviceleistungen nur zu einem sehr geringen Prozentsatz (vier Prozent) über Social Media in Anspruch. Das Angebot ist mit 22 Prozent wesentlich größer.3. Mangel an Beschwerde-Management:
Beschwerden möchten sie allerdings zu 17 Prozent über das Social Web loswerden. Diese Möglichkeit bieten nur 5 Prozent der Unternehmen an. Unternehmen sollten ihre Social-Media-Aktivitäten zum Beschwerdemanagement ausbauen und beim Kundenservice, der über diese Kanäle kaum wahrgenommen wird, reduzieren solltenFür die Studie wurden Ende 2013 125 Fach- und Führungskräften großer und mittelständischer Unternehmen ab 100 Mitarbeiter aus den Bereichen Vorstand, Geschäftsführung, Vertrieb, Verkauf, Kundenberatung, Kundenkommunikation und Marketing befragt.