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'#niewiederCDU': Netzaktivisten machen Front gegen EU-Leistungsschutzrecht
14.02.2019 Die drei Institutionen der EU, das EU-Parlament, der EU-Ministerrat und die EU-Kommission, haben sich auf die Reform der EU-Urheberrechtsrichtlinie geeinigt. Sie enthält neben dem umstrittenen Upload-Filter auch die Einführung eines europaweiten Leistungsschutzrechts. Netzaktivisten machen nun mobil und sprechen bereits von 'ACTA 2.0'.



Auch die Regelungen des Leistungsschutzrechts sind umstritten. Die Einigung sieht vor, dass die Nachrichten-Suchmaschinen weiterhin Hyperlinks, einzelne Worte und kurze Textausschnitte anzeigen dürfen. Das Veröffentlichen von Überschriften oder ganzen Sätzen ist verboten. Nur Unternehmen, die jünger als drei Jahre alt sind und einen Jahresumsatz von weniger als zehn Millionen Euro machen und unter fünf Millionen Nutzer im Monat haben, sollen von Artikel 13 ausgenommen werden.
Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ)






Digitalaktivisten rufen zur bundesweiten Demonstration auf
In der Digitalwirtschaft macht der netzpolitisch engagierte Teil bereits aktiv: Rotschopf Sascha Lobo


Tatsächlich: Schon gestern landete das Hashtag "#niewiederCDU






Die Hoffnung der Aktivisten ist jetzt: Durch politischen Druck die Verabschiedung der EU-Urheberrechtsreform in letzter Sekunde doch noch zu verhindern.